DSGVO & Website
Die meisten Unternehmenswebsites haben mindestens ein Datenschutzproblem. Oft ohne dass es jemand bemerkt.
Extern geladene Schriften, ein fehlerhaftes Consent-Setup oder unvollständige Pflichtseiten reichen oft schon aus.
Die gute Nachricht: Die häufigsten Punkte lassen sich sauber erkennen und beheben.
Worum es geht
Viele Websites wirken nach außen ordentlich, weil ein Banner sichtbar ist und Impressum oder Datenschutz irgendwo verlinkt sind.
Entscheidend ist aber, was technisch wirklich passiert. Lädt ein Dienst zu früh, fehlt eine Pflichtangabe oder wird eine Schrift extern geladen, entsteht unnötige Angriffsfläche.
Das Thema ist deshalb nicht nur juristisch, sondern auch ein Vertrauenssignal.
Ein Beispiel
Stellen Sie sich vor, bei jedem Seitenaufruf meldet Ihre Website kurz bei einem fremden Server: Hier ist ein neuer Besucher. Genau so wirken extern geladene Schriften oder Drittanbieter oft im Hintergrund.
Die häufigsten Punkte
01 — Google Fonts von extern
Wenn Schriften von fremden Servern geladen werden, werden dabei regelmäßig Besucherdaten übertragen. Das lässt sich fast immer lokal lösen.
02 — Consent ohne technische Wirkung
Ein Banner allein reicht nicht. Wenn Cookies oder Drittanbieter schon vorher laden, schützt der Hinweis rechtlich kaum.
03 — Impressum und Datenschutz
Fehlende oder unvollständige Angaben gehören zu den häufigsten Abmahngründen. Das betrifft Berufsangaben, Dienste und Pflichtverlinkungen.
04 — Eingebettete Drittanbieter
Karten, Videos oder externe Tools können weitere Datenschutzsignale auslösen. Auch das sollte bewusst geprüft werden.
Was ich übernehme
Im Rahmen eines Website-Projekts werden Schriften lokal eingebunden und externe Abhängigkeiten bewusst reduziert.
Das Consent-Setup wird technisch so angelegt, dass nicht notwendige Dienste erst nach aktiver Zustimmung laden.
Impressum und Datenschutzerklärung werden an die eingesetzten Dienste angepasst und sauber in die Website integriert.
Weiterführend
FAQ
Woher weiß ich, ob meine Website Google Fonts extern lädt?
Im Website-Check wird genau das geprüft. Technisch lässt sich außerdem nachvollziehen, ob Verbindungen zu fremden Font-Servern aufgebaut werden.
Reicht ein einfacher Cookie-Banner aus?
Nicht automatisch. Entscheidend ist, dass nicht notwendige Dienste vor der Zustimmung wirklich blockiert werden.
Kann ein fehlendes Impressum abgemahnt werden?
Ja. Fehlende oder unvollständige Pflichtangaben gehören zu den typischen Abmahnthemen bei Unternehmenswebsites.
Was kostet es, diese Punkte zu bereinigen?
Bei einer neuen Website ist das Teil einer sauberen Grundordnung. Bei bestehenden Websites hängt der Aufwand vom aktuellen Zustand ab.
Nächster Schritt
Der Website-Check zeigt typische Schwachstellen. Wenn Sie eine saubere Einordnung möchten, sprechen wir kurz darüber.